süß-saure assekuranz

das grundprinzip im versicherungsmathematischen leistungsfall:
die risikoübernahme durch gurkengewürz
im grenzwertsatz nach zucchini
– vermögen schichten wie schüttelgurken

nimm das genuss-äquivalenzprogramm:
hinzufügen entfernen hinzulügen entkernen
gleichmäßig schneiden, fertig
– risikomindernde mechanismen!

denn was ist ein zucchinivorrat im glas etwas anderes als eine kapitalsammelstelle?
zucchinistücke, ausgangs 1:1
im eigens abgesicherten sud, heiß-optimiert
– verteilt im gemeinsamen risikoausgleich, siehe das größere rezept

dem eingelegten vermögen angepasst
die erwarteten gläser, möglichst
proportional nach finanzierungskosten
– anlegen hereinlegen abkochen einlochen

zum schluss als besondere variabilität
die steigende konservierung entsprechend dem tatsächlich verteilten kollektiv
von: garten essig haltbar gläser salz und pflege
– dann kann der genussfall eintreten

.
tipp: auch andere feste gemüsesorten wie gurken, zwiebeln, kürbis,
möhren oder rote bete lassen sich süß-sauer einlegen und haltbar machen.
wie wäre zum beispiel mal mit eingelegtem spargel?


Veröffentlicht in Lyrikanthologie ‘Im Flüstern verlassener Orte

Veröffentlicht von

Johann Seidl

my artwork - Texte und Bilder

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.