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Homaqi

7 Millionen Tage in der Zukunft: Collection of Future & Space Fiction Stories

Als E-Book schon verfügbar:
7 Millionen Tage in der Zukunft –
A Collection of Future & Space Fiction Stories
mit meiner Kurzgeschichte “Homaqi” – eine Science-Fiction Story über die ferne Zukunft der Menschheit.

Auszug aus der SF-Shortstory “Homaqi”:

Die Gärtnerin schwamm dem diffusen Licht zu, wo unter dem dünnen Eis des Südpols und umspült vom warmen, mineralstoffreichen Wasser der hydrothermalen Schlote die Kulturen der Genossenschaft gediehen. Homaqi weiterlesen

Tut mir leid Frosch, aber das kann ich nicht tun!

GEGEN UNENDLICH 17 – Magazin für Phantastik und Science-Fiction

GEGEN UNENDLICH 17 – Magazin für Phantastik und Science-Fiction
mit meiner Kurzgeschichte
“Tut mir leid Frosch, aber das kann ich nicht tun!”
Für alle, die wissen wollen, was wirklich geschah mit HAL, Dave und der Discovery im Orbit um Jupiter. Denn traue nie einer Geschichte, die du nicht selbst verfilmt hast!

Auszug aus der SF-Shortstory:

“Königstochter, jüngste, mach mir auf!”
 Stille. Tut mir leid Frosch, aber das kann ich nicht tun! weiterlesen

Kurzgeschichte “Büchel”

Illustration zur Kurzgeschichte “Büchel” mit den F-Diagnosen ICD10 F71 und F20 (Künstler: Uli Bendick)

“Karl liegt neben mir und schläft. Friedlich, leise lächelnd. Nur der Kopf mit dem unzähmbaren Haarschopf schaut aus seinem Schlafsack heraus. Wie entspannt seine Gesichtszüge sind! Er schläft den Schlaf des Gerechten, buchstäblich! Karl ist unschuldig und arglos, so lauter und unbedarft wie ein Kind. Aber Karl ist kein Kind. Karl ist fast dreißig. Er hat ein großes Herz und Bärenkräfte, aber den Verstand eines Siebenjährigen. Diagnose: mittelgradige Intelligenzminderung, ICD10 – F71. Ich weiß das, denn ich kenne mich damit ein bisschen aus. Nicht weil ich Psychiater wäre, nein, ich bin Physiker! …”

→ veröffentlicht in der Anthologie »Diagnose F – Science Fiction trifft Psyche«
Anthologie und Herausgeber sind nominiert für den renommierten Kurd-Lasswitz-Preis 2021!

Kurzgeschichte “Büchel” weiterlesen

Wild Red № 42

Auszug aus der Kurzgeschichte

»Britannien, frohlocke, du nennst ihn dein Eigen,
vor dem Europas Bühnen sich verneigen.
Nicht einer Zeit gehört er, sondern allen Zeiten!«
(Ben Jonson, 1623)

Als Will in der Tür des Rusty Outpost erschien und die gut gefüllte Bar mit einem unverbindlich freundlichen Blick, aber unverkennbar wachen Auges auf einen freien Platz durchmusterte, wusste ich sofort, dass mir dieser Abend lange im Gedächtnis bleiben würde.
Celeste hatte mir gerade in ihrer unvergleichlichen Art mein zweites Bier derart unwirsch auf den Tisch gestellt, dass die Blume, weiß wie die Supernova eines Blauen Riesen, quer über den Tisch spritzte und mich, ohne dass ich den Krug hätte heben müssen, vom würzigen Hausbräu kosten ließ.
»Wahrscheinlich stimmt ihr Umsatz heute nicht«, dachte ich bei mir, und meine zwei Bier in einer knappen Stunde würden ihre Kasse wahrlich auch nicht heller klingeln lassen. Zumal der Ausschank schnöden Gerstensafts ja auch nicht wirklich ihr Job war und sie nur einspringen musste, weil die zickigen autonomen Bierbrunnen gerade mal wieder gehackt worden waren und alle am Tisch vom OO´Klaak festhingen, um ihm über seine fünf rosa Rüssel eine ekstatische Bierdusche zu verabreichen.

veröffentlicht in:
Das Alien tanzt im Schlaraffenland –
Schmackhafte SF und Fantastik aus einem hungrigen Universum

Wild Red № 42 weiterlesen

Hinterhof

Auszug aus der Kurzgeschichte:
“Ich berühre das Fenster und blicke in den Hof. Die Zeit läuft: Da sind Menschen, verschwommen wie in Langzeitbelichtung, Bäume, im Wind zu breiten, grünen Flächen verweht – das Rot der Trümmer teils verwaschen.
Ich nehme die Hand vom Glas. Stopp. Echtzeit.
Rechts öffnet eine eingestürzte Fassade den Blick in den Himmel und zu den alten Pappeln im Park nebenan. Balken ragen aus dem urbanen Geröll wie die Finger eines Verschütteten. Licht fällt in den Hinterhof. Frauen sortieren die noch brauchbaren roten Ziegel für die Weiterverwertung, Bettlaken blähen sich auf improvisierten Wäscheleinen, ein alter Mann sitzt auf den Steinen und schaukelt einen Kinderwagen – es ist Kriegsende, Wiederaufbau, Juni ’47 …” Hinterhof weiterlesen

Operation Christbaum

Auszug aus der Kurzgeschichte:
“Vater war Gefängniswärter, aber ich glaube nicht, dass er sich selbst so bezeichnet hätte. Einerseits versuchte er, der in seinen jungen Jahren viel harte Arbeit, Entbehrung und auch Krieg erlebt hatte, ein Leben lang die luftigeren Fäden im grob gewirkten Stoff des Daseins zu erhaschen.
Er suchte die Wahrheit hinter den Dingen und das Schöne an ihnen und mit der so feinsinnigen und außerordentlich schönen – und leider später auch todkranken Frau – hatte er tatsächlich ein kleines Stück der unerträglichen Leichtigkeit des Seins für sich gewinnen können. Andererseits war er immer der Bauernbub aus dem bayerischen Hinterland geblieben und der Wald – das Holz, wie dieser Pars pro Toto genannt wurde – war tief in ihm verwurzelt. … Operation Christbaum weiterlesen

süß-saure assekuranz

das grundprinzip im versicherungsmathematischen leistungsfall:
die risikoübernahme durch gurkengewürz
im grenzwertsatz nach zucchini
– vermögen schichten wie schüttelgurken

nimm das genuss-äquivalenzprogramm:
hinzufügen entfernen hinzulügen entkernen
gleichmäßig schneiden, fertig
– risikomindernde mechanismen!

denn was ist ein zucchinivorrat im glas etwas anderes als eine kapitalsammelstelle?
zucchinistücke, ausgangs 1:1
im eigens abgesicherten sud, heiß-optimiert
– verteilt im gemeinsamen risikoausgleich, siehe das größere rezept

dem eingelegten vermögen angepasst
die erwarteten gläser, möglichst
proportional nach finanzierungskosten
– anlegen hereinlegen abkochen einlochen

zum schluss als besondere variabilität
die steigende konservierung entsprechend dem tatsächlich verteilten kollektiv
von: garten essig haltbar gläser salz und pflege
– dann kann der genussfall eintreten

.
tipp: auch andere feste gemüsesorten wie gurken, zwiebeln, kürbis,
möhren oder rote bete lassen sich süß-sauer einlegen und haltbar machen.
wie wäre zum beispiel mal mit eingelegtem spargel?

 

 

 

 


Veröffentlicht in Literaturmagazin eXperimenta, September 2021

Eine kurze Geschichte mit Zeit

Auszug aus der Kurzgeschichte:
Kurt fuhr den PC hoch. Die alte Kiste startete mit einem mächtigen Seufzer ihres Gebläses und gewährte Kurt für die nächsten zwei Minuten einen spannenden Blick auf eine sich drehende Eieruhr.
»Ich muss mir dringend einen neuen Rechner kaufen, was der mir an Zeit stiehlt«, sagte sich Kurt zum wiederholten Mal und versuchte, seine Augen von dem tanzenden Zeitgeber zu lösen. »Aber mit was?«

Kurt befand sich in einem Dilemma: Er war Schriftsteller, daran glaubte er fest. Denn ohne rot zu werden konnte er von sich sagen, dass er Schriften erstellte. Aber genau da lag der Hund begraben und der Hase im Pfeffer: Schriften erstellt man im 21. Jahrhundert mit einem Computer. Wenn man gut oder viel und am besten gut und viel schriftstellert, kann man damit Geld verdienen. Mit dem Geld kann sich der Schriftsteller moderne, flotte Rechner kaufen, mit spezieller Schreibsoftware, Autorenprogrammen und Recherchemodulen. Und kann dann damit schnell weitere gute oder zumindest viele neue Schriften erstellen und verkaufen usw. usf.
Aber Kurt hatte kein Geld für einen neuen Computer und so musste er warten und warten und oft ertappte er sich bei dem nutzlosen Gedanken, dass er der Eieruhr auf irgendeine Weise einmal den schlanken Hals umdrehen würde … Eine kurze Geschichte mit Zeit weiterlesen

22.11.2019 – Start der Serie “Carnival Row”

Fantasy/Krimi mit Steampunk-Anklängen.

Unterschiedliche Fantasywesen müssen vor Krieg und Verfolgung fliehen und finden Zuflucht in der The Burgue – einem viktorianischen Parallelwelt-London voller politischer Ränke, Elend und Dekadenz. Zuflucht, aber auch Ausgrenzung, Ausbeutung und Rassismus.

22.11.2019 – Start der Serie “Carnival Row” weiterlesen

Notizen zum PentaCon 2019

Der SFCD-JahresCon 2019 ist der PentaCon unter dem Motto »50 Jahre Stanislaw-Lem-Club«.
Der PentaCon 2019 fand vom 01. – 03. November 2019 im Palitzschhof zu Dresden statt.
Hier ein paar Notizen und Fotos – ich war jedoch nicht bei allen TOP anwesend.
Sollten sich Fehler eingeschlichen haben oder ihr den Beitrag mit euren Notizen ergänzt wollt, wendet euch bitte an mich. Ebenso, wer sich in seinem Recht auf das eigene Bild beeinträchtigt sieht. Notizen zum PentaCon 2019 weiterlesen